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2013 07

16 SOLsnap.com | Berufsstart Eine der entschiedensten Faktoren im Wechsel von der Schulbank ins Berufsleben ist die verfügbare Freizeit. Während ein Schüler seine knapp 91 Ferientage genießen kann, ist der Satz der Urlaubstage der Berufstätigen mit 24 Werktagen im Jahr ziemlich kurz gehalten. Einzige alternative um nicht dieser drastischen Reduzierung zum Opfer zu fallen wäre sich nicht um seine eigene weitere Entwicklung zu bemühen und zu hartzen. Da von die- ser Option abzuraten ist, willigt selbst- verständlich der überwiegende Teil der Schulabsolventen per Handschlag in sein Schicksal ein und verabschie- det sich da- mit von den Zeiten in denen vie- lerlei Schabernack betrieben und be- denkenlosen in den Tag gelebt wurde. Einhergehend erwirbt man schließlich die Gelegenheit sein eigenes Geld zu verdienen und zeitgleich auf eigenen Beinen zu stehen. Die nervigen Tage an denen die Eltern einem sagen, was man wann zu tun und wie man sich wo zu verhalten hat, nehmen ab und was bleibt ist hoffentlich die eine oder andere Erziehungsmaßnahme mit nachhaltiger Wirkung auf das So- zialverhalten. Dieses ist für einen ver- nünftigen Start in die Welt der Arbeit unerlässlich und wirkt sich bereits bei der Entscheidung des ersten Schrittes aus: „Was will ich überhaupt werden?“ Eine nicht leicht zu beantwortende Frage, was sich viel- leicht auf die knapp 400 staatlich aner- kannten Berufe zurückführen lässt, die zur Auswahl ste- hen. Unterteilt man diese vielleicht in die Wirtschaftssektoren Dienstleistun- gen (bspw. Friseur, Klempner), Produk- tion (bspw. Autoindustrie, Schmied) und Handel (bspw. Kauf- mann im Einzelhandel, Versicherungskaufmann) wäre eine grobe Eingren- zung schon mal gege- ben. Hinzu kommt noch, dass nicht jeder Mensch für jeden Beruf die ent- sprechenden Qualitäten oder erforderlichen Qualifikationen mit sich bringt. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Zeugnisnoten. Hier greifen auch Merkmale wie Stra- feinträge, gesundheitliches befinden, körperliche Belastbarkeit uvm. Sofern man also seinen „Wunschbe- ruf“ glaubt gefunden zu haben, geht es an die Recherche welche Betriebe diesen Ausbilden und zudem inner- halb des Radius der Strecke liegen, die man bereit wäre in kauf zu nehmen. Dabei sei erwähnt, dass aufgrund der Schule: Aus! Arbeit: An! hohen Mobilität die heute einerseits durch Bus und Bahn und andererseits durch den frühen Erwerb des Führer- scheins gegeben ist, diese Distanzen auch gut und gern mal bis zu 100 Km und weiter betragen können. In eini- gen Fällen kommt es sinnvollerweise auch mal zu einem Umzug in die Region des Arbeitgebers. Doch auch hierbei handelt es sich nur um einen kleinen Schritt im Leben, wenn man bedenkt, dass ca. 78% der Menschen direkt nach der Ausbildung oder bis zu 5 Jahre danach einen Wechsel in einen anderen Betrieb, eine andere Branche oder sogar in die Selbststän- digkeit tätigten. Was Fakt ist, ist das der ernst des Lebens einsetzt. „Lehrjahre

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